Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach

Aktiv und Aktuell


Ob beim Angebot und in der Durchführung der jährlichen Schreibkurse, in der Kontaktpflege und im Erfahrungsaustausch mit Kalligraphen in aller Welt, als Verein mit dem Prädikat Förderkreis internationaler Kalligraphie und nicht zuletzt als künstlerische Gruppe für das schöne Schreiben, sollen unsere Aktivitäten und aktuellen Präsentationen Information und Anreiz gleichermaßen sein.

Kalligraphie (Ausschnitt) von Suzanne Moore (USA), Gastdozentin 2012


 

25 Jahre Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach - im Jahre 2012


Das Werk von Karlgeorg Hoefer „Japanische Weisheit" stammt aus den Gründungsjahren der Vereinigung.
Ein Leitgedanke Professor Hoefer war, in der Schriftkunst nie auf der Stelle zu treten, sondern die Weiterentwicklung zu betreiben und neue Gestaltungsformen zu finden.
Ein Ziel, dass in 25 Jahren Schreibwerkstatt Klingspor und danach bei vielen Mitgliedern und Freunden seine Prägung gefunden hat.

 

Das Karlgeorg und Maria Hoefer Archiv


Zu sehen sind: Eine Dauerausstellung mit Werken von Karlgeorg und Maria Hoefer, von Dozenten und Freunden der Schreibwerkstatt aus dem Archivbestand; eine kleine Bibliothek, die zur Entdeckung von kalligraphischen Besonderheiten einlädt und auch von “25 Jahren Schreibwerkstatt Klingspor” erzählen kann.

Das Archiv ist zentraler Anlaufpunkt für Mitglieder und Interessenten der Schreibwerkstatt Klingspor sowie Ort von Themenausstellungen. Mit vielen stattfindenden Begegnungen, Versammlungen etc. ist es gleichzeitig auch ein „Lebendiges Archiv“ und für Besucher geöffnet.

 

Neuigkeiten

2014 ist HOEFER-JAHR



Wie berichtet:
Karlgeorg Hoefer, wäre am 6. Februar
2014 einhundert Jahre alt geworden.      
In Erinnerung an den großen Lehrer und
Gründer der Schreibwerkstatt Klingspor
Offenbach, fand am 5. April im »Karlgeorg
und Maria Hoefer Archiv« in Offenbach-     
Rumpenheim eine große Feier statt.

Schrift: Karlgeorg Hoefer 'Sho Roman'
Zeichnung: Willi Clormann
Siehe auch: Vita KgH
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Wir gehen vorwärts und schauen dabei in den Rückspiegel.
(we go forward looking in a rearview mirror.)


Diese Aussage des Philosophen und Kommunikations-Wissenschaftlers Marshall McLuhan
stand gewissermaßen als Motto über der Verleihung des »Karlgeorg Hoefer Awards«
an Ewan Clayton, den weltweit bekannten und verehrten Kalligraphen und Lehrer.

Die Ehrung fand am 5. April im Rahmen einer Ausstellung im Karlgeorg und
Maria Hoefer Archiv der Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach statt. Der Preis,
der zu Ehren und in Erinnerung an den bedeutenden Schriftkünstler, Karlgeorg
Hoefer, zum ersten Mal vergeben wurde, ist einmalig. Im Augenblick gibt es
nichts Vergleichbares in der Welt der Kalligraphie.
Ehrengäste und zahlreiche

Mitglieder erlebten eine rundum
gelungene Feier, die von Dr. Ingo Negwer
mit Stücken des Barock-Komponisten
Girolamo Kapsberger auf der Theorbe,
einer langen Laute, musikalisch geadelt
wurde. Nicht geadelt, aber schon einen
Tag vorher mit dem MBE (Member of the
British Empire) ausgezeichnet, wurde
Ewan Clayton von der Königin von England.
Die Verleihung des »Karlgeorg Hoefer
Awards«, empfand Ewan Clayton wie er
in seiner kurzen Dankesrede betonte, als besondere Auszeichnung und Ehre, gerade
weil ihn Karlgeorg Hoefer sehr inspiriert hatte und viel Energie, bezogen aus den
Begegnungen mit ihm, immer noch in sein Werk einfließe.
Nach Abschluß der Laudatio, die sich
mit dem äußerst interessanten
Werdegang des Geehrten befaßte,
erhielt Ewan Clayton die Brause-
Feder 505 in Gold, angesteckt am
Revers seines Anzugs, den dazu
entworfenen Federhalter aus
Grenadill-Holz, aus dem auch die
Wirbel der Theorbe gefertigt waren,
und eine Urkunde, die Auskunft
darüber gab, warum er den
»Karlgeorg Hoefer Award« verdient
hatte.
Der anschließende gesellige Teil bot
Zeit und Gelegenheit, die Ausstellung
und die Erfrischungen zu genießen. Die Besucher, zu denen auch Jovica Veljovic,
Dr. Stefan Soltek vom Klingspor Museum und Hans-Peter Kloppenburg, der Vorsitzende
des Kuratoriums der Kloppenburg-Stiftung gehörten, erlebten einen Nachmittag, der
eine Rückschau auf das Vermächtnis Karlgeorg Hoefers bot und gleichzeitig einen
Ausblick auf die weitere Entwicklung der von ihm gegründeten Schreibwerkstatt erlaubte.

                                                                                                      Benno Aumann


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Ewan Clayton erläutert
Mitgliedern der Schreib-
werkstatt Klingspor sein
für das Karlgeorg und
Maria Hoefer Archiv überbrachtes,
kalligraphisches Werk.
»Die Rede des toten
Christus 1.
«

Fotos: Dieter Staacks



We go forward looking in a rearview mirror


This quotation from the philosopher and communication researcher, Marshall McLuhan,
was also in a sense the motto for the presentation of the »Karlgeorg Hoefer Award« to
Ewan Clayton, the internationally renowned and revered calligrapher and teacher.
The ceremony took place on the 5th April within the framework of an exhibition in the
Karlgeorg and Maria Hoefer Archive of the Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach.
The prize, which was awarded for the first time in honour and memory of the eminent
calligraphic artist, Karlgeorg Hoefer, is unique. Currently, there is nothing else comparable
in the world of calligraphy.

Guests of honour and numerous members participated in a very successful festivity with
accompanying music from Dr. Ingo Negwer with works from the baroque composer,
Girolamo Kapsberger, on a long lute called a theorbo. For the award-winner, Ewan Clayton,
this was his second award in as many days, as he had received the honour of
Member of the British Empire (MBE) from the Queen only the day before.

As he emphasised in his brief acceptance speech, Ewan Clayton felt that the presentation
of the »Karlgeorg Hoefer Award« was a special honour, particularly because Hoefer had
inspired him tremendously and much of the energy drawn from their encounters flowed
into his work. After the laudatory speech which covered the honoured guest's extremely
interesting career, Ewan Clayton received the Brause 505 pen in gold, pinned to the lapel
of his suit. Not only that, he was also given the penholder in grenadilla wood, from which,
incidentally, the tuning pegs of the theorbo were also produced, and a certificate which
highlighted why he deserved the »Karlgeorg Hoefer Award«.

The following convivial part offered time and opportunity to enjoy the exhibition and
the refreshments. The visitors, including Jovica Veljovic, Dr. Stefan Soltek from the
Klingspor Museum and Hans-Peter Kloppenburg, the chairman of the advisory board
of the Kloppenburg Trust, spent an afternoon which offered a look back at the legacy
of Karlgeorg Hoefer and also enabled a perspective to be drawn on the ongoing
development of the Schreibwerkstatt which he founded.

                                                Benno Aumann
                                                Chairman of the Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach        

NEUE MITGLIEDER IN DEN JAHREN 2012 bis 2014

Stand März 2014: 249 Mitglieder

Mit Stolz dürfen wir verkünden, dass in den Jahren 2012 bis 2014  fast 50 neue Mitglieder den Weg zur Schreibwerkstatt Klingspor gefunden haben. Stolz deshalb, weil wir fest daran glauben, mit unserer Vereinigung ein fester Bestandteil im weltweiten Geschehen der Schriftkunst zu sein und durch unser Tun mit Recht im Zusatz unseres Titels die Bezeichnung "Förderkreis internationaler Kalligraphie" tragen - ganz im Sinne des Gründers Karlgeorg Hoefer.

All unseren neuen Mitgliedern möchten wir auch an dieser Stelle ein herzliches Willkommen und ein großes Dankeschön senden.

weiteres zur Mitgliedschaft

NEUER FLYER



Die erste Auflage des neuen Flyer der Schreibwerkstatt Klingspor ist
erschienen. - Ein Flyer, der begeistert und neugierig macht.
Texte und Bilder geben dem Leser / Betrachter die aktuellen
Informationen zu unserer Vereinigung. -

Der Flyer:
Design: Anja Lüdtke
Texte: Benno Aumann

Verwendete Schrift: 'Palatino Sans' von Prof. Hermann Zapf
Fotos: Dieter Staacks

ERNENNUNG ZUR EHRENMITGLIEDSCHAFT - 2013 -



In der Vorstandssitzung im April 2013 wurde beschlossen,
Prof. Hermann Zapf, Gudrun Zapf-von Hesse und Albert Schmalz die
Ehrenmitgliedschaft der Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach anzutragen.

 


Prof. Hermann Zapf, Gudrun Zapf-von Hesse und Albert Schmalz zeigen ihre Ehrenurkunden
____________

In einer sehr herzlichen Atmosphäre bei Herrn Professor Hermann Zapf und seiner
Gattin Gudrun Zapf-von Hesse in Darmstadt, und so auch bei Herrn Albert Schmalz
in Mannheim wurden den drei genannten Persönlichkeiten die Urkunden zur
Ernennung der Ehrenmitgliedschaft überreicht. Sie sind langjährige Mitglieder und
von Beginn an Freunde von Karlgeorg Hoefer - seit Bestehen der Schreibwerkstatt
Klingspor.
Die Ernennung begründet sich in ihrem Engagement, ihren Verdiensten und ihrer
Großzügigkeit, als wesentliche Beiträge für das Fortbestehen der Schreibwerkstatt
Klingspor Offenbach, aber auch für die Weitergabe von Freude und Begeisterung
der Schriftkunst.

weiterlesen

  

JAHRESHEFT 2013

 

 

Das Jahresheft 2013 ist erschienen.

Das Heft, in DIN A4 mit über
30 Seiten, hat mit farblich
bebilderten Berichten u.a.
die Kurse des Vorjahres,
die Kulturpreisvergabe der
Stadt Offenbach (Jan. 2013),
einen Ausblick zum
"100. Geburtstag von
Karlgeorg Hoefer in 2014"
sowie Nachrichten aus dem
Vereinsleben zum Inhalt.
Siehe auch

Konzept, Redaktion,
Gestaltung des Heftes:
Benno Aumann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto des Heftes: dst


 

KULTURPREIS DER STADT OFFENBACH

 

DEN KULTURPREIS 2012 DER STADT OFFENBACH
erhielt die Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach.

 

In einer großartigen Feierstunde
während des Neujahrsempfangs der Stadt für die Offenbacher Kulturvereine,
am 16. Januar 2013, überreichte der Oberbürgermeister die Urkunde.

Berichte, Bilder

 

 

 

 

 

During the City of Offenbach's New Year Reception for its cultural societies,
on the 16th of January 2013, the Mayor of the City presented
in a wonderful ceremony the honourary document.

 




























Weitere Informationen

Literatur-Tipps

 

Nützliche Links

 

Wir gedenken...

 

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Widmung

Helga Schröder