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Kalligraphische Vereinigungen

Karlgeorg Hoefer und seine Schriftkurse in Offenbach

Die Kalligraphie

Die Chronik der Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach

Die Satzung der Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach - Auszug


Kalligraphische Vereinigungen
haben heute eine bedeutende Rolle in unserem gesellschaftlichen Leben übernommen. Mehr und mehr Leute wollen in ihrer Freizeit etwas mit ihren Händen tun, etwas Kreatives machen. Denn Kalligraphie ohne jegliche Übertreibung reflektiert die innere Spannung des Schreibers. Sie fordert Kraft und Disziplin, die Schriftformen zu beherrschen. Nach meiner Auffassung ist sie die beste Therapie gegen Langeweile, Einsamkeit und die täglichen Trübsale im menschlichen Leben, echter Geist ausgedrückt in einer Botschaft. Denn dies ist unsere eigentliche Aufgabe, nicht in erster Linie unsere Kunstfertigkeit als Schreiber zu zeigen, Literatur sondern eine vornehme Zurückhaltung.
Wie die Musik hat die Kalligraphie zwei Seiten des Vergnügens: Zuerst ist da die eigene Freude, eine kalligraphische Arbeit auszuführen, der kreative Prozess. Zweitens, ähnlich dem Zuhörer eines Klavierkonzerts, die Entgegennahme der kalligraphischen Aussage. Was kann man mehr erreichen, als jemand mit seiner Hand glücklich zu machen mit einem aufmunternden
Spruch, oder einem Bibelzitat.
Wir verrichten keine heroischen Dinge, um Ruhm zu ernten, wir machen keine Kratzer auf dem Globus, aber dafür vielleicht mit unserer bescheidenen Kunst einige winzige Tupfer der Lebensfreude durch ein hübsch geschriebenes Lob Gottes, geschrieben mit der ganzen Verpflichtung unseres Herzens. Die Kalligraphie ist eine friedliche und edle Kunst, ausgeführt von gebildeten Menschen, die ihre Arbeit mit echter Anteilnahme und äußerster Konzentration machen. Denn wir möchten in unsere Buchstaben etwas von unseren eigenen Gefühlen, von unserer Persönlichkeit und Stimmung geben. Die Buchstaben sollen Anmut und Schönheit in sich selbst haben. Kein Kalligraph verunreinigt die Flüsse mit Tinte oder vergiftet die Luft, die wir atmen. Kalligraphie macht keinen Lärm.

Referatsauszug über den Einfluss der Kalligraphie heute und morgen am Ende der "Letterforum"- Konferenz in Washington, gehalten von Professor Hermann Zapf am 11. August 1988.

Karlgeorg Hoefer und seine Schriftkurse in Offenbach
Seit den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts war Offenbach ein Mittelpunkt der Schriftkunst Kursangebote in Deutschland. Die Stadt verdankte dies besonders Rudolf Koch, der Lehrer an den damaligen Technischen Lehranstalten und als Schriftentwerfer für die Schriftgießerei Gebr. Klingspor
Ausstellungen tätig war.
Kurz vor dem ersten Weltkrieg tat sich eine Gruppe von Gleichgesinnten zusammen, die sich die "Offenbacher Schreiber" nannte. Fern vom lauten Reklamebetrieb der 20er Jahre waren sie tätig und verbinden damit neben Rudolf Koch solch klangvolle Namen wie Berthold Wolpe, Fritz Kredel, Friedrich Heinrichsen und Karl Vollmer.
In dieser Tradition von Rudolf Koch entstand im Jahre 1987 in Offenbach eine neue Schreibwerkstatt. Sie übernahm mit Absicht den Namen Klingspor, da die Schriftgießerei Gebr. Klingspor 1956 aufgelöst wurde: "Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach, Förderkreis internationaler Kalligraphie e.V.".
Mit ihr aufs engste verbunden ist der Name Karlgeorg Hoefer. Er war selbst kein Schüler von Rudolf Koch, der 1934 in Frankfurt starb. Aber dessen Lehrbücher und Schriftbeispiele bildeten die Grundlage für Hoefers Selbststudium im Schriftschreiben. Es gab zwei grundlegende Lehrbücher für viele Schriftkünstler, die sich ihre Kenntnisse selbst aneignen mussten: Edward Johnston "Schreibschrift, Zierschrift und angewandte Schrift" (in der Übersetzung von Anna Simons) und Rudolf Koch "Das Schreiben als Kunstfertigkeit". Man sollte nicht vergessen, dass auch Edward Johnston und Rudolf Koch als Autodidakt anfingen. Aus der Überlieferung historischer Schriftformen holten sie ihre Anregungen, um dann eigene zeitgemäße Alphabete und Lehrmethoden zu entwickeln.
Rudolf Kochs Arbeit liegt als abgeschlossenes Lebenswerk vor uns. Es ist immer noch eine Quelle für das Studium expressionistischer Schriftformen, die aber aus dem Zeitgeschehen nach dem ersten Weltkrieg verstanden werden müssen. Manche wollen Rudolf Koch nicht verstehen, weil sie sein Wesen und seine religiöse Basis nicht begreifen.


Für Karlgeorg Hoefer waren die Arbeiten von Rudolf Koch, denen er in seiner Hamburger Lehrzeit als Schriftsetzerlehrling begegnete, der erste Zugang zur Schrift in seinem Leben.
Die Schriftbeispiele von Rudolf Koch weckten in ihm die Freude am gestalterischen Umgang mit Schrift, während ihm Edward Johnstons Buch die Hinweise auf das Studium historischer Vorbilder gaben. Eine willkommene Ergänzung zu dem persönlich geprägten Stil von Rudolf Koch waren ihm die Arbeiten des Stuttgarter F.H.Ernst Schneidler, dessen spielerische Phantasien mit den Einzelformen ihm besonders gefielen. Das Buch "Beispiele künstlerischer Schrift" des Wiener Rudolf Larisch schließlich gaben ihm didaktische Empfehlungen und Schrift als Ornament zu verstehen.
Von allen diesen Vorbildern imponierten ihm vor allen Dingen die freien Gestaltungen, ohne den übersteigenden persönlichen Ausdruck, wie er beispielsweise bei Rudolf Koch in den "Worten unter dem Kreuz" in dessen Lebensjahren typisch war.
Aus dem Umgang mit den verschiedensten Schreibwerkzeugen hat Hoefer sich seine eigene Ausdrucksform geschaffen. Neugierig und mutig immer wieder nach neuen Schreibmaterialien suchend, im Gegensatz zu Rudolf Koch, der ausschließlich sich der Breitfeder für seine Schriftblätter bediente.
Als Faserstifte und neuartige japanische Kunststoff-Pinsel auf den Markt kamen, war es Hoefer, der sich getraute, sie nach eigenen Versuchen für den Unterricht zu empfehlen. Die klassische Breitfeder ist heute längst nicht mehr das Hauptwerkzeug der Schreiber. So begegnen wir in Ausstellungen und im Schriftunterricht überall Arbeiten, die mit dem Filzstift, einem Faserschreiber
oder mit ungewöhnlichen Pinseln ausgeführt sind.
Es war Hoefer, der bei uns den fernöstlichen Spitzpinsel als gestalterisches Werkzeug entdeckte und neuartige Lösungen erprobte. Bei uns war der Spitzpinsel in der Graphik kaum anders als für Retusche und Reinzeichnung verwendet worden. Hoefer benutzte den Pinsel wie eine Schreibfeder für spontane Übungen.

Ja selbst zufällige Details und Ergebnisse akzeptierte er in seinem Unterricht, zu denen der unterschiedliche Druck auf den Pinsel so leicht verführt.
Der Umgang mit dem Spitzpinsel verleitete Hoefer nicht zu pseudo-japanischen Pinseleffekten, wie man sie leider manchmal im Westen sieht, ohne das Geheimnis der Tradition und den geistigen Hintergrund ostasiatischer Pinselschriften als Europäer nachvollziehen zu können.
Hier bedarf es einer über Jahre dauernden Übung selbst für Japaner, die mit den Schriftzeichen von Kind auf vertraut sind.
Karlgeorg Hoefer versteht es vortrefflich einem Anfänger die Angst vor dem weißen Bogen Papier zu nehmen, ihm Mut und Selbstvertrauen zu geben. Durch pädagogische Hilfen zeigt er wie man an eine schwierige Buchstabenform herangeht. Schließlich war ja jeder einmal Anfänger in dieser Materie und brauchte mehr oder weniger lang, die Leiter zum Erfolg zu
besteigen.
Den Offenbacher Schriftkursen ist es zu danken, das auch in der Bundesrepublik das Schriftschreiben wieder einen größeren Kreis von Menschen zugänglich wurde. Die Gründung der "Schreibwerkstatt Klingspor" ist rasch über Offenbach hinaus bekannt geworden.
Karlgeorg Hoefer erhielt Einladungen nach USA, die sich seit 1981 zu alljährlichen Schriftkursen ausweiteten.
Es war von Anfang an nicht seine Absicht, nur einem erlesenen Kreis von Schriftinteressenten seine Kunst zu vermitteln; er strebte eine Breitenwirkung an, wie wir sie nur von den amerikanischen Schreibclubs her kennen. "Schrift für Jedermann" war seine Vorstellung und tatsächlich findet man in den Kursen Hausfrauen neben dem berufsmäßigen Schriftfachmann mit Freude und Geduld üben. Seit dem Jahre 1988 veranstaltete Hoefer besondere Sommerkurse und holte sich Dozenten aus anderen Ländern. So unterrichtete Marsha und Larry Brady (Los Angeles), Rick Cusick (Kansas City) sowie Julian Waters (Washington) hier in der Bundesrepublik. Einmalige Gelegenheiten für Freunde der schönen Buchstaben.

Offenbach ist wieder zu einem Zentrum der Schreibkunst geworden. Die Schriftkurse sind zu Ausgangszellen geworden und gar mancher Kursteilnehmer begann in anderen Städten mit Schriftunterweisungen. Das sind recht positiver Zeichen, das Verständnis für gute Schriftformen wieder zu wecken. Trotzdem bleibt noch viel bei uns zu tun. Das fängt bereits bei der Grundschule an, wo eine Grundschrift den Kindern beigebracht wird, die sie zeitlebens verdirbt. Mit der ihm eigenen Gründlichkeit versuchte Hoefer neue Gedanken bei den verantwortlichen Stellen durchzusetzen mit besseren und schreibgerechten Vorschlägen. Seine Bemühungen gingen aber letztlich im
Gestrüpp der Bürokratie verloren. Neben diesen Aufgaben für eine verbesserte Schulschrift umfasste Hoefers Welt der Buchstaben noch andere Arbeitsgebiete. Ich habe so oft seien Mut bei großformatigen Schriftlösungen bewundert. Sei es die Beschriftung eines Bibeltextes mit einem breiten Flachpinsel direkt auf die Wand in einem Kirchenraum oder für Schriftteppiche und Kirchenfenster. Im Gegensatz dann dazu die genauen Schriftvorlagen für Drucktypen, die er für die Schriftgießereien Gebr. Klingspor und Ludwig & Mayer entwickelte.
Zum Glück für viele Menschen hat Karlgeorg Hoefer mit seinem ansteckenden Temperament und seiner pädagogischen Begabung 1979 nicht einfach die Feder und den Pinsel beiseite gelegt, als er nach seiner Lehrtätigkeit an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach in den "Ruhestand" wechselte.

Beitrag von Professor Hermann Zapf in "Schriftkunst - Karlgeorg Hoefer", erschienen anlässlich Karlgeorg Hoefers 75. Geburtstag am 6. Februar 1989 im Verlag Die Kalligraphie Edition in Hardheim.




Die Kalligraphie

hat eine Jahrhunderte lange Vergangenheit. Jede Zeitepoche befasste sich mit historischem Studium und zeitgemäßem Ausdruck einer schöngeformten Handschrift. Dabei spielte der Gebrauch der Schreibwerkzeuge eine entscheidende Rolle. Anfang des 20. Jahrhunderts bevorzugte der englische Schriftpädagoge Edward Johnston noch die selbst zugeschnittene Kielfeder, in Österreich lehrte der Schriftkünstler Rudolf Larisch den Gebrauch des Quellstiftes und in Offenbach schuf Rudolf Koch seine Druckschriften mit der Breit- bzw. Bandzugfeder.
Seine Schriftunterweisung basierte ausschließlich auf der Handhabe dieses Schreibwerkzeugs.
Ostasiatischem Einfluss ist der Gebrauch des Spitzpinsels auch bei uns zu verdanken. Ich selbst erprobte die vielseitigen Ausdrucksmöglichkeiten dieses weichen Schreibgerätes im lateinischen Schriftduktus, ohne mich an die Formen der fernöstlichen Schreiber anzulehnen.
Beginnend mit selbst angerührter Steintusche forschte ich auf Japan-Papieren nach Darstellungslösungen, die unserem gewohnten Schriftbild entsprechen. Der Farbwechsel von Buchstabenelementen oder im Buchstabenbild war für mich eine frühzeitige Entdeckung. Anreger bei meiner Neugier waren zunächst Texte aus der chinesischen Literatur und dem Zen-Bereich.
Nicht den Schriftzügen, sondern der Philosophie fernöstlicher Schreibmeister folgte ich persönlich und im Unterricht.
Als Schriftbegeisterter versuchte ich zu begeistern. Das Abenteuer in Offenbach dehnte sich auf andere Länder aus. Die Rhythmisierung der Schreibfläche erfolgte sowohl verbunden wie unverbunden. Je nach Pinselwahl und Stärke entstanden Schriftbilder von musikalischen Klängen, auf die der Schreiber lauschte. Der Schreibfluss entstand zuweilen spontan oder mehr geordnet.
Intuitiv entstandene Schriftbilder entbehrten meistens einer erwarteten Lesbarkeit.
Diese wurden mehr betrachtet. So förderten Freude und Lust am Pinselspiel die eigene Kreativität beim Schreiben. Allerdings setzt das zuvor die Bändigung des Pinsels voraus. Sonst macht der Pinsel in der Hand des Unkundigen natürlich was er will. Gleichmaß der verschiedenen Stricharten und Schärfe des Anstrichs will geübt sein, bis die Sicherheit der Pinselführung erreicht ist.

Die Freude des Schreibens wächst mit der Intensität des Übens und im Austausch der Kursteilnehmer untereinander. Erstaunt fühlen sich die Mitmenschen angenehm angesprochen durch die ungewohnte Post der Kalligraphen.
Neben dem heute dominierenden Tastendruck des Fingers gewinnt die kreative Schreibhand den kulturellen Vorrang. Das kalligraphische Fieber wirkt ansteckend. Fernab vom Lärm genießt man die Stille. Von Tag zu Tag wächst die Überraschung. Man wird zu intuitivem Schriftausdruck gedrängt. Man erlebt, dass "es" schreibt.
Die Schreibkunst bewirkt auch heilende Kräfte, wenn man schreibend den Worten der Dichter folgt, bildet eine handschriftliche Brücke von Mensch zu Mensch und von Land zu Land.


21. September 1996 Prof. Karlgeorg Hoefer






Die Chronik

1982 Professor Karlgeorg Hoefer gründet die Schreibwerkstatt Klingspor-Museum in Offenbach am Main und beginnt mit Kalligraphiekursen für Jedermann.
Im Klingspor-Museum findet die erste Ausstellung von Workshop-Ergebnissen statt.

1985 Erstmals Kontaktaufnahme zu London Link, einer Kalligraphengruppe in Minneapolis in den USA.

1986 Eine Gruppe der Schreibwerkstatt besucht die Internationale Kalligraphiekonferenz in New York.

1987 Am 3. November wird die Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach, Förderkreis internationaler Kalligraphie e.V. in das Vereinsregister eingetragen. Karlgeorg Hoefer wird erster Vorsitzender.

1988 Ausstellung kalligraphischer Arbeiten der Schreibwerkstatt im Deutschen Institut für Pädagogische Forschung in Frankfurt am Main.
Professor Karlgeorg Hoefer beginnt mit zwei 4-tägigen Workshops und begründet mit internationalen Dozenten die Sommerschule auf dem Schwanberg bei Iphofen.

1989 Gruppenreise der Schreibwerkstatt nach San Francisco.
Kalligraphieausstellungen der Schreibwerkstatt in Viernheim und Sprendlingen.

1990 Mitglieder der Schreibwerkstatt nehmen an der Europäischen Kalligraphenkonferenz in Ostmalle in Belgien teil.

1991 Große Kalligraphieausstellung der Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach im Klingspor-Museum in Offenbach am Main.

1992 Kalligraphieausstellung der Schreibwerkstatt in Collegno bei Turin.

1993 Einrichtung eines eigenen Archivs in der Kaiserstraße 11 in Offenbach am Main.

1995 Mitglieder der Schreibwerkstatt zeigen kalligraphische Arbeiten im Museum für Verkehr und Technik in Berlin.

1996 Kalligraphische Arbeiten der Schreibwerkstatt werden bei einer Ausstellung in Seoul in Süd-Korea gezeigt.
Karlgeorg Hoefer wird Ehrenvorsitzender der Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach.

1997 Große Kalligraphieausstellung der Schreibwerkstatt im Bürgerhaus in Sprendlingen.


1999 Die Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach erhält eine Postfach-Anschrift:
Postfach 101728, 63017 Offenbach am Main
Die Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach ist über die Telefonnummer 069/882862 und die Telefaxnummer 069/82368239 zu erreichen.

2000 Im September kann der 200. Kalligraphiekurs der Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach vermerkt werden. An den Kursen haben seit 1987 mehr als 3000 Kalligraphen teilgenommen. Die Liste der Dozenten umfasst 65 Namen aus dem In- und Ausland.
Am 8. Oktober stirbt Karlgeorg Hoefer im Alter von 86 Jahren in Offenbach am Main.
Der Verein hat 120 Mitglieder. An den Abend- und Wochenendkursen sowie an der Sommerschule nehmen 200 Kalligraphen teil.

2001 Große Kalligraphieausstellung der Schreibwerkstatt im historischen Turm der Energieversorgung Offenbach AG.

2004 Die Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach ist im Internet präsent unter
www.schreibwerkstatt-klingspor.de
und hat die E-Mail Adresse: info@schreibwerkstatt-klingspor.de

2005 Die Sommerschule findet erstmals im Bildungs- und Exerzitienhaus Kloster Salmünster in Bad Soden-Salmünster statt.
Die Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach veranstaltet im Druckladen des Gutenberg-Museums in Mainz ihren ersten Samstagskurs.
Die Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach beteiligt sich mit Schreibvorführungen im Klingspor-Museum in Offenbach an der Veranstaltung „Die Nacht der Museen“.
Die Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach wird Mitglied im „Förderkreis Aufstockung Klingspor-Museum e.V.“ in Offenbach am Main und beteiligt sich an den Aktionen zur Anschubfinanzierung.
Die Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach wird Mitglied der Vereinigung „Freunde des Klingspor-Museums“ e.V. in Offenbach am Main.

2006 Die Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach zeigt eine kleine Ausstellung von Schrift-bildern in der Stadtkirche von Michelstadt und bietet anlässlich des Michelstädter Papiermarktes „Schwarz-weiß“ zweitägige Schreibvorführungen für die Besucher der alljährlichen Veranstaltung.
Der Verein hat 150 Mitglieder und führt im Herbstprogramm den 270. Kalligraphiekurs durch.

2007 Mit dem Frühjahrsprogramm finden die Wochenendkurse im Klingspor-Museum in Offenbach am Main statt.
Ein Wochenendkurs der Schreibwerkstatt wird in das Programm des Klingspor-Museums „Die Nacht der Museen“ einbezogen.
Die Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach bietet mit einem 4-tägigen Workshop ihre erste Herbstschule im Bildungs- und Exerzitienhaus im Kloster Salmünster an.



SCHREIBWERKSTATT KLINGSPOR OFFENBACH - Förderkreis internationaler Kalligraphie e.V.
Postfach 101728 - 63017 Offenbach am Main - Telefon 069 / 88 28 62 - Telefax 069 / 82 36 81 39
E-Mail: info@schreibwerkstatt-klingspor.de - Internet: www.schreibwerkstatt-klingspor.de
Bankverbindung: Städtische Sparkasse Offenbach (BLZ 505 500 20) Konto-Nummer 55 840

Die Satzung der Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach - Auszug

§ 1 Name und Sitz

1. Die Vereinigung führt den Namen:
"Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach, Förderkreis internationaler Kalligraphie e.V." Sie ist ein eingetragener Verein mit Sitz und Gerichtsstand in Offenbach am Main.

2. Die Vereinigung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung 1977.

§ 2 Zweck der Vereinigung

Die Vereinigung dient ausschließlich der Förderung des Kulturgutes Schrift. Dieses Ziel soll für möglichst weite Bevölkerungskreise erreicht werden durch

1. Schriftkurse, Vorträge, Ausstellungen und sachbezogene Veranstaltungen.

2. Pflege der Beziehungen zu anderen, in der Zielsetzung ähnlich ausgerichteter Vereinigungen.

3. Unterhaltung eines Archivs für historische und zeitgenössische internationale Kalligraphie.


Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet
werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

1. Mitglied der Vereinigung kann jede natürliche und juristische Person auf Antrag werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft verpflichtet zur Zahlung der Beiträge und Förderung der Vereinsarbeit.

2. Der jährliche Mitgliedsbeitrag wird jeweils durch die Mitglieder-Versammlung festgesetzt. Er ist im voraus zu zahlen.

3. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

4. Der Austritt ist nur zum Ende eines Vereinsjahres zulässig und muss bis zum 1. Oktober des betreffenden Jahres dem Vorstand gegenüber durch eingeschriebenen Brief erklärt werden

5. Ein Mitglied kann vom Vorstand durch Mehrheitsbeschluss ausge- schlossen werden, wenn es

a) durch sein Verhalten die Interessen der Vereinigung schädigt,

b) der Satzung oder ordnungsgemäßen Beschlüssen der Mitglieder- Versammlung zuwiderhandelt. Der Ausschluss eines Mitgliedes wird sofort mit der Beschlussfassung wirksam. Gegen den Ausschluss ist innerhalb eines Monats Berufung an die Mitglieder-Versammlung zulässig.

6. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag von Mitgliedern und mit Zustimmung des Vorstandes ernannt. Sie müssen außergewöhnliche Verdienste um die Ziele der Vereinigung erworben haben.



Offenbach am Main, den 3. November 1987