Hermann Zapf
Professor Hermann Zapf entwickelte als Typograf mehrere Schriften, die heute zu den meistbenutzten Standartschriftarten gehören.
1918
geboren in Nürnberg
1934-1938
Lehrzeit als Retuscheur
1938-1948
Tätig in Frankfurt a. M. bei Paul Koch, einem Sohn Rudolf Kochs. Erste handgeschriebene Bücher und typographische Arbeiten
1947
Künstlerischer Leiter der Hausdruckerei der Schriftgießerei D. Stempel AG
in Frankfurt a. M.
1948-1950
Lehrer an der Werkkunstschule Offenbach
1954-1964
Vorträge an der Yale University, University of California und Harvard University
1960
Gastprofessur am Carnegie Institute of Technology in Pittsburgh/Penns., USA. Entwicklung typographischer Computerprogramme
1970
Honorary Citizen of Texas
1972-1981
Lehrbeauftragter für Typographie an der Technischen Hochschule Darmstadt
1974
Gutenbergpreis der Stadt Mainz und der Internationalen Gutenberggesellschaft
1985
Honorary Designer for Industry der Royal Society of Arts in London
1977-1987
Lehrstuhl für Typographic Computer Programs am Rochester Institute of Technology, USA
2007
Goethe-Plakette des Landes Hessen
1938-2008
Über 200 Druckschriften, unter ihnen so berühmte wie Gilgengart, die Palatino, die Optima und die Zapfino, aber auch ein pannigerianisches Alphabet und die Sequoyah- Silbenschrift für die Cherokee-Indianer und viele andere
Am 25. Mai 2010
ist Hermann Zapf mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Der 91-jährige hat im Laufe seines Lebens mehr als 200 Alphabete entworfen und gilt zudem als einer der angesehensten Kalligrafen weltweit.
Ausstellungen im In- und Ausland
2010
Ausstellung im Archiv der Schreibwerkstatt
Klingspor Offenbach
Schriften
Hermann Zapf entwickelte über 200 Schriften. Seine bekanntesten sind:
Palatino
Aldus
Optima
Zapfino
Zapf Book
Zapf Dingbats
Zapf Chancery

Weitere Informationen
Soziale Netzwerke
Widmung
